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  • AutorenbildJohanna Tiefenbacher

Die Neue

Dies ist mein achter Beitrag zu meinen Zebrafinken.



Ziemlich genau ein Jahr nachdem ich meine Finken mit zu mir genommen habe, mussten in der Uni wieder die Tiere aus den Außenvolieren nach drinnen gebracht werden und wieder blieb am Ende ein Jungtier übrig. Dieses Mal war es etwas anders. Alle Nistboxen waren rechtzeitig entfernt worden, aber ein Paar hatte ein verstecktes Nest gebaut und heimlich ein Ei ausgebrütet. Das kleine Vögelchen war auch schon deutlich älter und konnte sogar schon etwas fliegen.



Trotzdem war uns das Risiko zu hoch, sie einfach zu den anderen in die große Innenvoliere zu setzen, weil sie noch gefüttert werden musste und ihre Eltern sie vielleicht nicht rechtzeitig finden würden.

Ich habe sie mitgenommen unter der Bedingung, dass ich schauen muss, ob sie sich mit den anderen versteht. Damals wusste ich noch nicht, dass es ein Weibchen war, aber mittlerweile schon. Sie ist etwas heller als normale Zebrafinken und auch nicht so zahm wie meine anderen. Tatsächlich hat sie sich immer von mir füttern lassen und ist sofort im Anschluss mit einem lauten Aufschrei davongeflogen, sodass ich sie wieder einfangen musste. Aber sie hat sich an mich gewöhnt.



Meine vier waren skeptisch, aber nicht unfreundlich. Snoopy durfte also bleiben.

Je älter sie wurde, desto klarer war aber, dass sie zwar geduldet wurde, aber allein blieb.



Meine zwei Pärchen kuschelten viel, aber mit Snoopy hat niemand länger gekuschelt. Da sie ja auch mit mir nicht wirklich kuscheln wollte, war sie viel allein. Es gab auch etwas Streit, vor allem Trude konnte Snoopy nicht besonders gut leiden und hat sie viel verscheucht. Das tat mir so leid, dass ich entschieden habe, dass ein weiterer Fink hermuss. Aber zum zweiten Neuzugang dann im nächsten Post mehr.



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