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  • AutorenbildJohanna Tiefenbacher

Die Kinder sind groß

Meine Zebrafinkenbabys sind jetzt groß.

So schnell geht kann das gehen. Gerade waren sie noch Küken, die lernen mussten zu fliegen, und jetzt sind die beiden ausgewachsene Weibchen.



Sie sind gesund und munter, haben von mir die Namen Hazel und Leo bekommen und ja, sind beide weiblich. Damit haben sie das Geschlechterverhältnis bei meinen Finken gekippt. Vorher hatte ich mehr Männchen, jetzt mehr Weibchen.

Leider sind die beiden nicht einmal im Ansatz so zahm, wie die anderen, weil sie nicht mit der Hand aufgezogen wurden. Leider reicht es nicht, wenn die Eltern zahm sind, denn die beiden sind die anhänglichsten, die ich habe, und die Töchter haben trotzdem Angst vor mir. Manchmal trauen sie sich näher heran und picken probeweise gegen meine Finger oder zupfen an einer Haarsträhne. Mehr passiert leider nicht und ich bezweifle, dass sich das ändern wird.



Es ist schade, aber nicht unerwartet. Meine Versuche, sie auch mitzufüttern haben nicht funktioniert. Ich hatte sie zwar regelmäßig in der Hand, aber anscheinend ist das nicht ausreichend, um eine persönliche Verbildung herzustellen.

Aber die Hauptsache ist, dass sie gesund sind und die Papas jetzt wieder Zeit für sich haben. Die nutzen sie auch aus, um fleißig neue Nester zu bauen. Ich glaube, so ganz haben sie nicht verstanden, dass die Eier nur kommen, wenn ich sie ihnen reinlege. Und wenn ich noch einmal Nachwuchs aufziehen lasse, dann von meinem anderen Pärchen.

Erst einmal beobachte ich, wie sich das Sozialgefüge verändert. Aktuell kuschelt ein Papa nachts noch mit den beiden und ansonsten machen sie fast alles zusammen.



Der Wellensittich ist im Übrigen auch wieder ausgezogen, was sie alle beruhigt hat. Außerdem dürfen sie dadurch jetzt wieder den ganzen Tag draußen bleiben, was sie sehr genießen.



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